Diabetes ist die häufigste Ursache für Nierenversagen — so schützen Sie Ihre Nieren.
Bei Diabetes schädigt dauerhaft erhöhter Blutzucker die kleinen Nierengefäße — es entsteht Albuminurie, dann sinkt die eGFR. Die diabetische Nephropathie ist weltweit die häufigste Dialyseursache. Mit Blutzucker-, Blutdruck- und SGLT2-Hemmer-Therapie lässt sie sich deutlich verlangsamen.
Erhöhter Blutzucker schädigt die Filter (Glomeruli): Die Filterporen weiten sich, Eiweiß tritt in den Urin (zuerst UACR 30-300, dann über 300 mg/g), und es kommt zu Vernarbung mit sinkender eGFR.
Parallel schädigt Diabetes die Gefäße — Bluthochdruck und Albuminurie beschleunigen sich gegenseitig.
SGLT2-Hemmer (Empagliflozin, Dapagliflozin) senken Progression und Herzrisiko unabhängig vom Blutzucker — Standard bei diabetischer Nephropathie. Dazu ACE-Hemmer/ARB, Blutdruck unter 130/80, HbA1c unter 7 %, Gewicht, Rauchstopp.
Jährliche Kontrolle von eGFR und UACR — auch bei normaler eGFR, denn die Albuminurie kommt zuerst.
Salz unter 5 g/Tag, moderate Eiweißzufuhr, komplexe Kohlenhydrate mit niedrigem glykämischen Index, Kalium und Phosphor je nach Stadium beobachten.
Diätberatung durch Ernährungsfachkräfte — Diabetes- und Nierendiät lassen sich gut kombinieren.
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