eGFR ≥ 90 mit Zeichen der Nierenschädigung — die meisten Patienten haben keine Symptome, aber die Schädigung hat begonnen.
Im Stadium G1 ist die Filtrationsrate noch normal (90 oder höher), aber es gibt Zeichen der Nierenschädigung: Albuminurie, Blut im Urin oder Auffälligkeiten in der Bildgebung. Das Ziel ist jetzt, die Progression zu verlangsamen, bevor die Funktion fällt — durch Blutdruck-, Blutzucker- und Ernährungskontrolle.
Stadium G1 wird diagnostiziert, wenn die eGFR ≥ 90 ist und gleichzeitig ein Schädigungszeichen vorliegt — am häufigsten Albuminurie (UACR ≥ 30 mg/g), Blut im Urin oder Nierenzysten. Ohne Schädigungszeichen ist eine hohe eGFR keine Erkrankung.
Die Entdeckung erfolgt oft zufällig bei Routineuntersuchungen wegen Diabetes, Bluthochdruck oder Schwangerschaft — deshalb sind Urin- und Kreatininkontrollen bei Risikopatienten wichtig.
Blutdruck unter 130/80 mmHg halten — jede Senkung um 5 mmHg verlangsamt die CKD-Progression spürbar. Bei Albuminurie werden meist ACE-Hemmer oder ARB eingesetzt, um die Nieren auch bei normalem Blutdruck zu schützen.
Bei Diabetes: Blutzucker kontrollieren (HbA1c unter 7 %), Gewicht, Rauchstopp und Meiden von NSAR (Ibuprofen, Diclofenac).
Die meisten G1-Patienten brauchen noch keine strenge Diät — aber Salzreduktion (unter 5 g/Tag) schützt Blutdruck und Nieren, und moderate Eiweißzufuhr (0,8 g/kg) ist eine kluge Wahl.
Kalium und Phosphor bei den Routineuntersuchungen beobachten; in diesem Stadium meist normal — Sie können normal essen, mit gesunden Entscheidungen.
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