eGFR 45-59 — die chronische Nierenerkrankung ist bestätigt und braucht aktive Betreuung.
Im Stadium G3a liegt die eGFR zwischen 45 und 59 über mindestens drei Monate — die Diagnose CKD ist gesichert. Kalium, Phosphor und Hämoglobin werden jetzt regelmäßig kontrolliert, Medikamente nierenangepasst, und nierenprotektive Therapie (SGLT2-Hemmer, ACE-Hemmer) wird etabliert.
Ab hier gelten Werte unter 60 als chronische Nierenerkrankung. Die Behandlung wird aktiver: Blutdruck- und Blutzuckerkontrolle, SGLT2-Hemmer bei Albuminurie, Impfschutz und das Meiden von NSAR und Kontrastmitteln.
Routinekontrollen: eGFR, UACR, Kalium, Phosphor, Hämoglobin, PTH — etwa alle 6 Monate oder nach klinischer Lage.
SGLT2-Hemmer (Empagliflozin, Dapagliflozin) verlangsamen die Progression und schützen das Herz — bei Albuminurie und tolerierbarer Verträglichkeit Mittel der Wahl. ACE-Hemmer/ARB in verträglicher Höchstdosis.
Metformin bleibt bei eGFR über 45 meist möglich (Dosisanpassung), NSAR sind tabu.
Salz unter 5 g/Tag; Eiweiß moderat (0,8 g/kg); Kalium und Phosphor beobachten — bei steigenden Werten die Lebensmitteltabellen nutzen. Ausreichend trinken (1,5-2 Liter, sofern keine Einschränkung verordnet).
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